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Dachformen

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Das Faltdach – die Alternative zum Kreuzdach

Ein Faltdach kann als Kombination aus einem Kreuzdach und einem Kegeldach angesehen werden. Durch die Vereinigung der Besonderheiten dieser außergewöhnlichen Dachformen, wird das Faltdach derart einzigartig, dass es als eine der besondersten Dachformen überhaupt gilt.

Wodurch zeichnet sich ein Faltdach aus?

Wie bereits deutlich wurde, vereint ein Faltdach die Eigenschaften des Kegeldachs mit denen des so genannten Kreuzdachs.

Die Gemeinsamkeit mit dem Kreuzdach besteht darin, dass auch beim Faltdach die Grundmauern des Gebäudes aus vier Hausgiebeln bestehen, die bis nach oben zum Dachfirst reichen. Während beim Kreuzdach der Dachfirst eine Kreuzform bildet, ähnelt das Faltdach in dieser Beziehung eher dem Kegeldach. Denn genau wie dieses läuft das Faltdach spitz nach oben zu.

 

Durch diese einzigartige Konstruktion erscheint ein Faltdach optisch so, als würde von jedem Hausgiebel ein Satteldach abgehen, das allerdings nach oben ausgerichtet ist. An den Hausecken entsteht durch diesen Aufbau im Dach eine Kerbe. Daher rührt der Name Faltdach, denn die Abwechslung von Dachfirst und Dachtraufe, die beide sehr gut sichtbar sind, erscheint das gesamte Dach wie zusammengefaltet.

Wo wird das Faltdach eingesetzt?

Da das Faltdach eine sehr aufwändige Unterkonstruktion benötigt, ist es ein nicht zu verachtender Kostenfaktor und deshalb nicht unbedingt die primäre Dachform im privaten Bereich. Stattdessen können prunkvolle Kirchen mit einem Faltdach als Kirchturmspitze ausgestattet sein. Auch bei anderen Prunkbauten, beispielsweise bei Schlosstürmen, sind Faltdächer als optisches Highlight in der Anwendung.

Heutzutage setzt gerade die moderne Architektur auf einen Dachformenmix mit der Integration verschiedenster Dachformen. Hier ist gelegentlich sogar einmal ein Faltdach einbezogen.