Fertighaus und die GeschichteHeimische Tiere im Garten fördern

Manch ein Haus –und Gartenbesitzer sieht zunächst Schädlinge wie Blattläuse und Raupen und unerwünschte Gäste wie die Wühlmaus oder den unter Naturschutz stehenden Maulwurf vor dem geistigen Auge, wenn man nach heimischen Tieren im Garten befragt wird.

 

 

 

 

Doch die Vielfalt ist deutlich größer und zeigt sich erst in den zahlreichen Nützlingen im Garten, die unseren Schutz und Förderung benötigen.


Dass eine Familie von Kohlmeisen innerhalb eines Jahres bis zu 75 Kilogramm Insekten vertilgt, wird dabei oft vergessen. Die Meisen und viele heimische benötigen unsere Unterstützung. Mit Hilfe von Winterfütterung, sowie der Anbringung von Nistkästen und Vogeltränken im Garten, können die Bestände dieser nützlichen und schönen Tiere aufrechterhalten werden. Der Nistkasten wird möglichst mit Lochöffnung nicht in Richtung Norden und Westen angebracht, da dies die Wetterseite ist. Eine Vogeltränke hingegen stellt man am besten auf einen vor Sonne und vor Katzen geschützten Ort z.B. auf einer Terrassenüberdachung oder einer Gartenlaube.


Ein weiterer Gast im Garten, der Igel, ist ebenfalls auf unsere Hilfe angewiesen. In Zeiten, in denen Gärten moderner und aufgeräumter werden, finden die Igel keine Möglichkeiten für einen sicheren Winterunterschlupf. Daher ist es ratsam, sofern man einen Igel im Garten vermutet, ein Igelhaus aufzustellen oder mit Reisig und Laub einen Haufen zu schaffen, in welchen sich die Igel zurückziehen können – sowohl als Winterquartier als auch für die Aufzucht der Jungen.


Von einem tierfreundlichen Garten profitieren Mensch und Tiere gleichermaßen.