KfW und Altbau
Als Eigenheimbesitzer eines nicht mehr ganz neuen Hauses werden Sie oft vor die Entscheidung gestellt, eine Modernisierung durchzuführen, um das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Doch dabei stehen Sie nicht alleine da. Die KfW vergibt für Modernisierungen am Altbau verschiedene, zinsgünstige Darlehen. Dabei werden Privatpersonen, Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften gleichermaßen unterstützt, wenn sie einen Altbau wieder auf Vordermann bringen wollen. Dabei spielt das Baujahr des betreffenden Gebäudes keine Rolle.
Die KfW vergibt ihre Darlehen dabei für sinnvolle Modernisierungsarbeiten, wie den Einbau neuer Fenster oder auch einer Heizung, sofern diese nicht auf erneuerbaren Energien beruht. Für diese Modernisierungsmaßnahmen vergibt die KfW dann wieder gesonderte Kredite.
Die Kredite für die Modernisierung eines Gebäudes können dabei bis zu 100.000 Euro betragen, maximal also 100 Prozent der Investitionskosten übernehmen. Die maximale Laufzeit ist auf 30 Jahre begrenzt. Das Disagio, also der Ausgabeaufschlag liegt bei vier Prozent. Das KfW Darlehen kann man dabei mit einer Zinsbindungsfrist zwischen fünf und zehn Jahren erhalten. Die Zinsen liegen dabei zwischen drei und fünf Prozent.
Da verschiedene Banken die KfW Darlehen jeweils zu unterschiedlichen Konditionen vergeben, sollten Sie hierbei in jedem Fall einen Vergleich durchführen. Denn die Unterschiede machen sich speziell bei größeren Investitionssummen schnell bemerkbar, sodass Sie hier in jedem Fall darauf achten müssen, auch den günstigsten Anbieter zu wählen.
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